Denken Sie bei Anti-Aging an Cremes, Seren oder ästhetische Behandlungen? Damit liegen Sie zwar nicht falsch, aus meiner dermatologischen Sicht beginnt gesunde und jung aussehende Haut aber bereits viel früher. Nämlich bei einer gesunden Hautstruktur und einer stabilen Hautbarriere. Und diese Faktoren können Sie bis zu einem gewissen Grad auch gut selbst beeinflussen.

Was bedeutet Hautalterung eigentlich?

Wir Dermatologen unterscheiden zwischen intrinsischer Hautalterung, also dem natürlichen Alterungsprozess, und der extrinsischen Hautalterung durch Umweltfaktoren wie UV-Strahlung – durch die ein großer Teil der sichtbaren Hautalterung verursacht wird. Anti-Aging bedeutet für mich nicht, den natürlichen Alterungsprozess zu stoppen. Vielmehr geht es darum, die Haut gesund zu erhalten und bestmöglich zu schützen – daher sind Begriffe wie Positive-Aging oder Pro-Aging eigentlich auch passender.

Hautgesundheit als Grundlage

Gesunde Haut ist widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen und regeneriert sich besser. Deshalb ist eine gute Basispflege die Grundlage jeder Anti-Aging-Strategie. Dazu zählen:

  • Sanfte Reinigung: Um Schmutz, Talg und Umweltpartikel zu entfernen, ohne die natürliche Hautbarriere zu schädigen.
  • Feuchtigkeitspflege: Gut hydrierte Haut wirkt glatter und frischer.
  • Konsequenter Sonnenschutz: Täglicher Sonnenschutz ist die effektivste Maßnahme gegen vorzeitige Hautalterung.
  • Regelmäßige Muttermalkontrolle: Damit Veränderungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Was Sie sonst noch für Ihre Haut tun können …

Der richtige Lebensstil für strahlende Haut:

  • gesunde Ernährung
  • ausreichend Schlaf
  • Stressreduktion
  • Nichtrauchen

Dermatologische Behandlungen für den Extra-Glow:

  • Medizinische Peelings
  • Laserbehandlungen
  • Microneedling

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