„Könnte das weißer Hautkrebs sein?“ ist eine Frage, die ich in meiner Ordination häufig gestellt bekomme, besonders von älteren Patientinnen und Patienten.
Weißer Hautkrebs betrifft überwiegend Menschen, die sich in der Vergangenheit exzessiv und ungeschützt der Sonne ausgesetzt haben. Treten weiße Flecken an mehreren Stellen auf kann ich zum Glück häufig Entwarnung geben. Meist handelt es sich dabei um eine gutartige Pigmentstörung und ein Zeichen der Hautalterung. Man spricht in diesem Fall von einer sogenannten Hypomelanose.
Harmlose Hypopigmentierung
Die weißen Flecken sind meist harmlos und entstehen, weil die Zellen weniger Melatonin produzieren und auch Alter, jahrelanges Sonnenbaden (UV-Licht) sowie genetische Faktoren können eine Rolle spielen.
Die Tupfen selbst verursachen keinerlei Beschwerden, jucken oder schuppen nicht und tun nicht weh, sie sind also ein rein kosmetisches Problem. Überwiegend treten die kleinen Flecken an Dekolleté, Unterarmen und Unterschenkel auf.
Einmal jährlich zum Hautcheck
Eine Behandlung gibt es in der Regel nicht, hängt aber von der Ursache ab. Und Vorsicht: Es bedeutet nicht, dass sich unter den weißen Stellen nicht auch weißer Hautkrebs befinden kann, daher ist ein regelmäßiger Hautcheck Pflicht. Mit dem Auflichtmikroskop begutachte ich die Haut gründlich und kann so Auffälligkeiten entdecken und behandeln.
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